Die Jagd in
Lalling ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Sportliches Reiten und
Gastlichkeit. Und so starteten neben den Jagdherren auch einige
Reiter bereits am Freitag in dieses Jagdwochenende und genossen
schon vorab das herrliche Wetter und das herrliche Gelände im
Bayerischen Wald.
Wie für die
meisten Teilnehmer, die erst zur Jagd anreisten, begann unser Tag am
Samstag schon sehr früh morgens, warteten drei Stunden Fahrt auf
uns. Hut ab an den Gastgeber Josef, der fast zu jeder Jagd diesen
weiten Weg auf sich nehmen muss.
Bei einer
deftigen Brotzeitplatte und einem Glas Sekt saß die fröhliche
Jagdgesellschaft im Zedernsaal im Gasthof zur Post zusammen und
freute sich auf einen schönen gemeinsamen Tag.
Die Oberpfälzer
Parforcehornbläser leiteten schließlich den offiziellen Teil ein.
Josef begrüßte im Namen der Jagdherrengemeinschaft, bestehend aus
ihm selbst, Thomas Schnitzler, Jörn Kampermann, Jan Kirsch, Johannes
Stammberger und Holger Vox, die Gesellschaft. Auch der Stv. Landrat
Alois Oswald und der Vertreter des Bürgermeisters, Josef
Spannmacher, begrüßten ihrerseits die Jagdreiter und betonten die
Verbundenheit zum Schleppjagdverein und freuten sich, dass die
Familie Anna und Josef Streicher diese schöne Tradition in Lalling
am Leben erhielt. Auch den Landwirten wurde ein großer Dank
ausgesprochen, durften wir trotz der laufenden Erntearbeiten die
Flächen bereiten.
Nachdem auch
Toni seine Grußworte gesprochen und die Jagdherrengeschenke
überreicht hatte, schallte der Jagdruf laut durch den Zedernsaal und
der Bayern Pack Run ertönte, bevor es zum Satteln ging.
Sechs sportliche
Schleppen hatten die Jagdherren vorbereitet, auf wunderbaren frisch
gemähten Wiesen konnte in den Hügeln ordentlich galoppiert werden,
das Gelände abwechslungsreich und von kleine Bächen durchzogen.
Dieses natürliche Wasser konnte unsere Hunde immer wieder zum
Erfrischen nutzen, zeigten sie mal wieder in voller Geschwindigkeit
und atemberaubender Lautstärke für was sie geboren wurden! Ein
unglaublicher Anblick, wie das Pack in der traumhaften Landschaft
geschlossen und mit hellem Geläut der künstlich gelegten Fährte
folgte - wahre Gänsehautmomente!
Zurück im Herzen
Lallings wartete unter der Dorflinde bereits das Curée für die
Hunde, das sie sich reichlich verdient hatten. Nachdem sie genossen
gemacht wurden und die Brüche und Jagdknöpfe an die Reiter verteilt
waren, wurden Pferde und Hunde versorgt und verladen.
Voller Vorfreude
traf sich die Gesellschaft schließlich wieder im Zedernsaal, wo sie
schon vom Duft des frisch gegrillten Spanferkels begrüßt wurden.
Nach dem Genuss
für den Gaumen, gab es auch noch Genuss für die Ohren, die
Jagdhornbläser gaben ein paar Stücke zum Besten, die erneut bei dem
ein oder anderen für ein bisschen Gänsehaut sorgten.
Während die
ersten schließlich die Heimreise antraten, ließen die anderen den
gelungenen Tag in geselliger, feuchtfröhlicher Runde ausklingen und
machten sich erst am nächsten Tag auf den Rückweg. Egal wie weit die
Anreise auch sein mag - die Jagd in Lalling ist immer die Reise
wert!!
KH
Hier Bilder von Regina.
Roland und Silvia waren erfreulicher
Weise auch mal wieder dabei und haben viele schöne Fotos gemacht.
Diese gibt es auf
www.RK-fotografie.de



























Hier eine kleine Einsimmung auf die
schönen Bilder von Roland und Silvia unter
www.RK-fotografie.de
















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