Hier der Fernsehbeitrag des
Bayerischen Fernsehen
ardmediathek.de
Am Freitag Abend, Vorabend zur Jagd traf
man sich zum Empfang auf Gut Ising.
Hier Bilder dazu
Hier ein Link zum Bericht der
Passauer
Zeitung
Dichte Wolken, leichter Regen und kühle Temperaturen,
für viele bedeutet das Couchwetter. Nicht aber für Jagdreiter, die
am Samstag mit 40 Pferden und 30 Englischen Foxhounds zahlreiche
Zuschauer auf Herrenchiemsee lockten, um dort bei bestem
„Hundewetter“ die 69. Große Herbstjagd über die Königsinsel zu
bestreiten.
Unter der Schirmherrschaft von Staatsminister und
stv. Bayerischen Ministerpräsident Hubert Aiwanger und auf Einladung
von Esther Höhn und Josef Ettenhuber, die in diesem Jahr zum 10. Mal
die Jagdherrschaft für diesen Höhepunkt im Jagdkalender übernommen
hatten, durfte bereits zum 37. Mal hinter der Meute aus dem
Wittelsbacher Land auf dem geschichtsträchtigen Boden geritten
werden.
Neben Teilnehmern aus ganz Deutschland waren auch
Gäste aus der Schweiz, Italien und sogar aus Australien angereist.
Auch die Vorsitzende der Deutschen Schleppjagdvereinigung Steffi
Schreck und Vertreter der Cappenberger- und der Rheinlandmeute
mischten sich unter die Gesellschaft – Jagdreiten verbindet.
Am Freitagabend wurde das traditionsreiche
Jagdwochenende mit einem Empfang im Pferdemuseum auf Gut Ising
eingeläutet. Die Gastgeber Josef und Esther begrüßten gut gelaunt
ihre Gäste und gaben ein paar Hinweise über den Ablauf des
Wochenendes. Auch Präsident und Master Toni begrüßte und dankte der
Jagdherrschaft für ihr großes Engagement, für ein Jahrzent
Herrenchiemsee und zuvor zahlreiche Jagdpatenschaften für die Jagd
am Haupt- und Landgestüt Schwaiganger.
Begleitet von Alphornbläsern begann nun der
gemütliche Teil des Abends, voller Vorfreude auf die bevorstehende
Jagd.
Der nächste Tag startete für alle frühmorgens,
bereits um kurz nach sieben bildete sich eine lange Schlange am
Schiffsanleger für die Überfahrt mit der Fähre auf die Insel.
Nach dem Jagdfrühstück begrüßten bei einem
stimmungsvollen Stelldichein vor der Kapelle der Schirmherr Hubert
Aiwanger, die Jagdherrschaft Josef und Esther und der Master Toni
die Gesellschaft. Alle betonten die Verbundenheit zur Natur, den
Tieren und zu Kultur und Tradition, die mit Veranstaltungen wie
dieser gepflegt und erhalten würden. Ein besonderer Dank ging an
dieser Stelle an alle, die dazu beitragen, dass so ein Großevent vor
so einer besonderen Kulisse stattfinden kann.
Priester Dr. Lothar Katz segnete schließlich Hunde
und Pferde und schickte die Reiter, begleitet von den jagdlichen
Klängen der Bläsergruppe Trompes de Bavière, auf eine unfallfreie
Jagd.
Auch ein Team des Bayerischen Rundfunks begleitete
mit der Kamera das Geschehen, der Beitrag dazu wird am Montag,
12.10.2026 ausgestrahlt.
Rund 18 km legte die Jagdgesellschaft zurück,
überwand dabei auf 7 Schleppen insgesamt 25 Hindernisse. Der
traditionelle Ritt durch den Kanal fiel in diesem Jahr wegen des
niedrigen Wasserpegels allerdings sehr trocken aus. Auch nach dem
letzten Sprung in Pauls Ruh mussten sich die Pferde zunächst durch
den Schlamm des trockengelegten Ufers kämpfen, bevor sie das
türkisgrüne Wasser des Chiemsees erreichten. Zum Glück musste kein
Reiter Bekanntschaft mit dem zwar sehr weichen aber auch etwas
„duftenden“ Untergrund machen.
Nass wurde man wegen des Regens trotzdem, was einem
„echtem Jagdreiter“ aber nichts ausmacht, das Geläut der Hunde und
das Donnern der Pferdehufe im Galopp entschädigte für die
durchweichte Kleidung. Und beim großen Halali vor dem Königsschloss
hat man den Regen längst vergessen.
KH
Herrliche Bilder zur
Jagd hat auch Verena Dechant gemacht. Hier der Link dazu:
Schleppjagden 2026 von Verena Dechant Fotografie
Bilder zum Jagdtag





















































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