Der 2. Tag der Tagung beginnt mit
Kulturprogramm im Rathaus in Pöttmes.
Bereits gegen 9.30
Uhr versammelten sich die ersten unsere Tagungsgäste um den Maibaum
vor dem Pöttmeser Rathaus. Während die Teilnehmer am Marktplatz
warteten, erklärte Sissi über die Geschichte und die Bauliche
Entwicklung des historischen Gebäudes, eine alte Schloßbrauerei,
auf.
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Gegen 10.00 Uhr
begrüßten Bürgermeister Mirko Ketz und Toni als Gastgeber die
Gruppe im Sitzungssaal und berichtete über die langjährige
Verbindung zum Markt Pöttmes und der Familie von Gumppenberg.
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Kurz danach traf
auch unsere Kulturreferentin Frau Baronin von Herman ein und wurden
von Toni begrüßt. Der Bürgermeister stellte die gute Verbindung zum
SvB heraus und schätzte ihn als Botschafter für Pöttmes und unser
„Wittelsbacher Land“ der entscheidend zur Tourismusförderung mit
beiträgt. Frau Baronin ging auf das Haus der Freiherrn von
Gumppenberg ein, welches seit 700 Jahren hier ansässig ist und durch
die Wittelsbacher Könige, das Marktrecht verliehen bekamen.
Toni erzählte von
den ersten Begegnungen mit den Freiherrn von Gumppenberg, welche
bereits 1986 zustande kamen, als er im Außendienst für seine
Versicherung Kunden in Pöttmes betreute. Bereits 1987, als der 1.
Meute Standort bei Dasing durch das zunehmende Jagdprogramm bei
unserem Verpächter unerwünscht wurde, nahm ich Gespräche mit Baron
Christoph von Gumppenberg auf, da dieser leerstehende Gebäude
außerhalb von Pöttmes besaß. Als erstes zeigte er Toni das
leerstehende Gut Sedlbrunn, was natürlich schön gelegen, aber viel
zu groß für uns war. Dann fuhr er mit ihm auf den „Gumppenberg“ und
bot ihm den leeren ehem. Schafstall an. So kam es dann, dass wir im
Frühjahr 1988 dort einen Saisonkennel errichteten.
Der nächste Weg führte die Gruppe auf
den Gumppenberg, zu genau diesem genannten Standort.
Dort berichtete Toni von der aufwendigen Meute Versorgung. In
Friedberg wohnen, die Pferde bei Dasing, die Meute bei Pöttmes.
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Das
übersteht nur ein Verrückter, der sich ganz der Sache verschworen
hat. Vor Ort erklärte Toni wie dort das Training mit einer
Autoschleppe praktiziert wurde und wie beschwerlich und mühsame ein
Jagdtag wurde wenn man mit dem Pferdegespann dort oben die Hunde
abholen und nachts wieder zurück bringen musste.

Dass dies
keine Dauerlösung sein konnte, wurde ihm schnell bewusst. Auf der
Straße nach Pöttmes, erblickte er dann das Gut Koppenzell, welches
dann ab Sommer 1989 bis 2011 unser Standort wurde. Erst dann als uns
der Verpächter gekündigt hatte gab es nur noch eine Entscheidung.
Entweder finden wir ein Grundstück und können darauf eine eigene
Anlage bauen, oder unsere Meute wird aufgelöst. Ein glücklicher
Zufall ermöglichte den Grundstückskauf und am 3. Mai 2011 erfolgte
der Spatenstich für unsere eigene Stall- und Vereinsanlage.

Alle waren fasziniert von dem schönen
Ort. Danach ging es zu unserer Kennelanlage in Gundelsdorf. Die
Weißwürste mit Brezen und Musik warteten schon.
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