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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Luitpold Prinz  von Bayern

    Jahrestagung, Samstag, 25.04.26, Vormittag

 

Der 2. Tag der Tagung beginnt mit Kulturprogramm im Rathaus in Pöttmes.

Bereits gegen 9.30 Uhr versammelten sich die ersten unsere Tagungsgäste um den Maibaum vor dem Pöttmeser Rathaus. Während die Teilnehmer am Marktplatz warteten, erklärte Sissi über die Geschichte und die Bauliche Entwicklung des historischen Gebäudes, eine alte Schloßbrauerei, auf.

Gegen 10.00 Uhr begrüßten Bürgermeister Mirko Ketz und Toni als Gastgeber die Gruppe im Sitzungssaal und berichtete über die langjährige Verbindung zum Markt Pöttmes und der Familie von Gumppenberg.

 

Kurz danach traf auch unsere Kulturreferentin Frau Baronin von Herman ein und wurden von Toni begrüßt. Der Bürgermeister stellte die gute Verbindung zum SvB heraus und schätzte ihn als Botschafter für Pöttmes und unser
„Wittelsbacher Land“ der entscheidend zur Tourismusförderung mit beiträgt. Frau Baronin ging auf das  Haus der Freiherrn von Gumppenberg ein, welches seit 700 Jahren hier ansässig ist und durch die Wittelsbacher Könige, das Marktrecht verliehen bekamen.

Toni erzählte von den ersten Begegnungen mit den Freiherrn von Gumppenberg, welche bereits 1986 zustande kamen, als er im Außendienst für seine Versicherung  Kunden in Pöttmes betreute. Bereits 1987, als der 1. Meute  Standort bei Dasing durch das zunehmende Jagdprogramm bei unserem Verpächter unerwünscht wurde, nahm ich Gespräche mit Baron Christoph von Gumppenberg auf, da dieser leerstehende Gebäude außerhalb von Pöttmes besaß. Als erstes zeigte er Toni das leerstehende Gut Sedlbrunn, was natürlich schön gelegen, aber viel zu groß für uns war.  Dann fuhr er mit ihm auf den „Gumppenberg“ und bot ihm den leeren ehem. Schafstall an. So kam es dann, dass wir im Frühjahr 1988 dort einen Saisonkennel errichteten.

Der nächste Weg führte die Gruppe auf den Gumppenberg, zu genau diesem genannten Standort.
Dort berichtete Toni von der aufwendigen Meute  Versorgung. In Friedberg wohnen, die Pferde bei Dasing, die Meute bei Pöttmes.

Das übersteht nur ein Verrückter, der sich ganz der Sache verschworen hat. Vor Ort erklärte Toni wie dort das Training mit einer Autoschleppe praktiziert wurde und wie beschwerlich und mühsame ein Jagdtag wurde wenn man mit dem Pferdegespann dort oben die Hunde abholen und nachts wieder zurück bringen musste.

Dass dies keine Dauerlösung sein konnte, wurde ihm schnell bewusst. Auf der Straße nach Pöttmes, erblickte er dann das Gut Koppenzell, welches dann ab Sommer 1989 bis 2011 unser Standort wurde. Erst dann als uns der Verpächter gekündigt hatte gab es nur noch eine Entscheidung. Entweder finden wir ein Grundstück und können darauf eine eigene Anlage bauen, oder unsere Meute wird aufgelöst. Ein glücklicher Zufall ermöglichte den Grundstückskauf und am 3. Mai 2011 erfolgte der Spatenstich für unsere eigene Stall- und Vereinsanlage.

Alle waren fasziniert von dem schönen Ort. Danach ging es zu unserer Kennelanlage in Gundelsdorf. Die Weißwürste mit Brezen und Musik warteten schon.