Junghundeschau
2026
Nach langen neun
Stunden Fahrt erreichten wir durchgeschwitzt aber gut gelaunt
Schwarzenstein.
Unsere Hunden haben
die Reise dank kühlendem Fahrtwind und ausreichend frischem Wasser
auch gut überstanden und durften sich gleich nach der Ankunft die
Beine vertreten, bevor sie zum Vet-Check antreten mussten.


Beim Vet-Check
werden zunächst Chipnummer und Pass verglichen, die Farbe des Fells
und der Augen und die Gebissform bestimmt. Bei den Hündinnen werden
außerdem die Mamillen gezählt und bei den Rüden die Korrektheit der
Hoden geprüft.
Anschließend
konnten wir die Hunde in großzügigen Pferdeboxen unterbringen und
für uns konnte der gemütliche Teil beginnen. Nachdem sich alle am
abwechslungsreichen und leckeren Buffet bedient hatten, ließen wir
den anstrengenden Tag bei einem Glas Wein oder Bier und guten
Gesprächen ausklingen.
Der nächste Tag
startete zunächst mit Spaziergängen mit den Hunden, voller Freude
erkundeten sie das Gelände des Rheinisch-Westfälischen
Schleppjagdvereins. Da gab es viel zu schnuppern und zu sehen, denn
alle Meuten nutzten den kühlen Morgen um den Hunden Auslauf zu
verschaffen.

Anschließend warfen
sich Sissi und Kathrin in ihre Tenues, um mit den Hunden in den Ring
zu steigen.

Der Vormittag
gehörte den Rüden. Sherry, Simmerl, Sir, Tequila, Tokio und Texas
mussten zuerst in den Ring,

anschließend
stellten wir unseren niederländischen Neuzugang Camwood vor

und Rufus, unser
Champion vom letzten Jahr, durfte zeigen, wie toll er sich im
vergangenen Jahr entwickelt hatte.


Unsere S und T
zeigten sich anfangs noch etwas beeindruckt von der Kulisse, Sir und
Tequila erhielten aber trotzdem gegen die starke Konkurrenz ein
„gut".

Über
einen Titel bei den Rüden durften wir uns dann auch noch freuen, so
wurde Zorro, ein Rüde aus unserem S-Wurf, den wir im vergangenen
Jahr an die Taunusmeute zum Zuchtaustausch gegeben haben,
Vize-Champion.

Die erfahreneren
Rüden Camwood und Rufus stellten sich von Beginn an selbstbewusst
und aufgeschlossen vor und erhielten viel Applaus. Besonders Camwood
beeindruckte durch sein auffallendes Exterieur, das dem Old English
Foxhound entspricht, gut bemuskelt, einem breiten Brustkorb und
einem markanten Kopf. Die geplante Nachzucht mit ihm wird mit
Spannung erwartet.

Nach der
Mittagspause wurde es für unsere Hündinnen ernst. Auch hier
starteten wir mit dem Nachwuchs vom letzten Jahr. Secco, Sabsi, Tini
und Tilda präsentierten sich selbstbewusster als ihre Brüder und so
erhielten auch Tini und Sabsi zunächst ein „gut" und durften im
Endring auf ein „sehr gut“ und den Titel hoffen.

Bevor aber
die Championesse gekürt wurde, durften wir erst noch unseren zweiten
Neuzugang den Richtern und dem Publikum vorstellen. Carol zeigte
sich ebenfalls unbeeindruckt und fröhlich, auch sie kam sehr gut an
und erhielt lobende Worte für Exterieur und Interieur.

Der Endring für
unsere jungen Hündinnen, die im Schatten in unseren mitgebrachten
Muscheln

auf ihren Auftritt
warteten, wurde dann spannend, am Ende teilten sich Sabsi und Tini
den Ring mit einer Hündin der Taunusmeute. Für Tini gab es
schließlich den Sieg und damit den Titel der Championesse und Sabsi
verpasste nur knapp den Reservetitel.




Ein toller Erfolg
und auch die beiden Paten Sabine Rehage (S-Wurf) und Hannes Scherer
(T-Wurf) freuten sich über das super Ergebnis.

Wir danken dem RWS
für die Gastfreundschaft und gratulieren allen Champions,
Vize-Champions und natürlich allen Meute zu ihren gelungenen
Würfen.
Bis zum nächsten
Jahr, wir freuen uns schon!
KH
Weitere Bilder und freundliche
Kommentare















|